NOTWENDIGKEIT
Grüner Wasserstoff ist keine kurzfristige Entwicklung, sondern ein zentraler Bestandteil der zukünftigen Energieversorgung. Mit den Klimazielen Deutschlands und Europas entsteht insbesondere in energieintensiven Bereichen wie Stahl, Chemie, Schwerlastverkehr und Industrie ein wachsender Bedarf an emissionsarmen Energieträgern.
Gleichzeitig ist absehbar, dass Deutschland den langfristigen Bedarf an grünem Wasserstoff nicht vollständig selbst decken kann. Begrenzte Flächen für erneuerbare Energien sowie der steigende Energiebedarf machen internationale Partnerschaften und Importstrukturen erforderlich.
Sowohl Deutschland als auch Tunesien haben nationale Wasserstoffstrategien veröffentlicht und den politischen Rahmen für den Aufbau einer zukünftigen Wasserstoffwirtschaft geschaffen. Dadurch entstehen die Voraussetzungen für langfristige industrielle Zusammenarbeit zwischen Nordafrika und Europa.
Grüner Wasserstoff basiert nicht auf begrenzten fossilen Rohstoffen, sondern auf Wasser und erneuerbarer Energie.

Nachgewiesene weltweite Reserven
~270
Mrd. m³

Bedeckt rund
71 %
der Erdoberfläche
Endliche Ressource
Global verfügbare Ressource

~1,7 Bio. Barrel
Nachgewiesene weltweite Reserven

~ 1,386 Mrd. km³
Gesamtmenge Wasser auf der Erde
Quelle: USGS – Water on Earth (2023) | BP Statistical Review of World Energy (2024)
Standort
Der Standort in der Region Zarzis bietet ideale Voraussetzungen für die Umsetzung des Projekts.
Ein wesentlicher Vorteil ist der Zugang zu einer bereits nutzbaren Industriefläche in Zusammenarbeit mit einem lokalen Partner. Dadurch können erste Projektbestandteile deutlich schneller realisiert werden als bei vielen vergleichbaren Vorhaben. Erneuerbare Energie darf am Standort bereits heute erzeugt und in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Dies ermöglicht einen frühen Projektstart sowie erste operative Einnahmen bereits in der Initialphase.
Darüber hinaus bietet der Standort weitere strukturelle Vorteile:
Die Kombination dieser Faktoren reduziert Umsetzungsrisiken und schafft eine belastbare Grundlage für den schrittweisen Aufbau des Projekts.

kW/m²/Jahr
kW/m²/Jahr
Klimaneutralität DE
Importbedarf H₂
TECHNOLOGIE
Langfristig gilt der Transport von Wasserstoff über Pipelines als effizienteste Lösung. Mit der Transmed-Pipeline zwischen Tunesien und Europa bestehen bereits wichtige infrastrukturelle Grundlagen. Die Umrüstung dieser Systeme für den Transport von Wasserstoff wird jedoch noch Zeit in Anspruch nehmen.
Für die Übergangsphase setzt H2 Sunbelt daher auf LOHC-Technologie(Liquid Organic Hydrogen Carrier). Dabei wird der Wasserstoff an ein flüssiges Trägermedium gebunden und kann sicher mit bestehender Tanker- und Hafeninfrastruktur transportiert werden. Der Transport erfolgt über etablierte Schifffahrtsrouten im Mittelmeerraum – auf kurzen Distanzen zwischen Nordafrika und Europa.
Auch bei der technischen Umsetzung der Produktion von grünem Wasserstoff setzt H2 Sunbelt auf etablierte Technologiepartner und Industriekomponenten aus Europa.
Unser Ziel: 20.000 Kilogramm grünen Wasserstoff pro Tag in
Tunesien produzieren und nach Deutschland exportieren.
Stromerzeugung
(Photovoltaik)
Wasseraufbereitung
Elektrolyse &
H2 -Produktion
Wasserstoff-Veredelung
(LOHC)
Logistik & Transport
TRANSPORT
Der Hafen von Zarzis ist ein zentraler Bestandteil der Exportstrategie von H2 Sunbelt. Die geografische Nähe zum Produktionsstandort ermöglicht kurze Transportwege und eine direkte Anbindung an internationale Schifffahrtsrouten im Mittelmeerraum.
Der Hafen verfügt über bestehende industrielle Infrastruktur, freie Kapazitäten und geeignete Voraussetzungen für den späteren LOHC-basierten Wasserstoffexport. Erste Gespräche mit dem nationalen Hafenbetreiber OMMP wurden bereits auf Leitungsebene geführt.
Die geplante Hydrierung und Zwischenspeicherung des Wasserstoffs soll bewusst dezentral am Hafenstandort erfolgen. Dadurch kann die entstehende Exportinfrastruktur perspektivisch nicht nur für die eigene Produktion, sondern auch für weitere Produzenten von erneuerbarer Energie und grünem Wasserstoff in Tunesien genutzt werden. Ziel ist es, zur lokalen Wertschöpfung und zum Aufbau eines skalierbaren Wasserstoffmarktes beizutragen.
Technisches Verständnis und industrielle Praxiserfahrung bilden die Grundlage des Projekts. Die Nähe zur Elektrolyse-Technologie ergibt sich insbesondere aus dem ingenieurtechnischen Hintergrund im Bereich elektrochemischer Prozesse und Korrosionsschutzsysteme.
Erfahrung aus großvolumigen Industrie- und Infrastrukturprojekten fließt in die Entwicklung von H2 Sunbelt ein. Der Fokus liegt auf strukturierter Umsetzung, realistischer Skalierung und langfristiger Projektfähigkeit.
Kenntnisse in Finanzierung, Projektstrukturierung und internationaler Logistik unterstützen den Aufbau effizienter Liefer- und Exportstrukturen zwischen Nordafrika und Europa.
Die Verbindung zwischen Tunesien und Europa ist nicht nur wirtschaftlich, sondern auch persönlich geprägt. Sprachliche, kulturelle und lokale Kenntnisse erleichtern die Zusammenarbeit mit regionalen Akteuren und Institutionen.

Aktive Präsenz und Beziehungen vor Ort

Gemeinsam mit lokalen Ingenieuren und Akteuren
Wir sind politisch nicht isoliert. Während des offiziellen Delegationsbesuchs ist die deutsche AHK bei der Umsetzung der tunesischen Wasserstoffstrategie mit am Tisch. Wir kennen die Akteure in der Regierung und pflegen ständigen Kontakt – so gibt es keine bürokratischen Überraschungen.
Jeder investierte Euro fließt in reale Infrastruktur:
Photovoltaik, Elektrolyse, Wasseraufbereitung und Exportlogistik. Der Wert des Projekts entsteht nicht durch Wachstumserzählungen, sondern durch den Aufbau einer physischen Produktions- und Exportkette.
H2 Sunbelt folgt keinem „Big-Bang“-Ansatz.
Das Projekt ist modular aufgebaut und kann schrittweise erweitert werden. Erste Produktionsabschnitte sollen bereits während der Aufbauphase operative Umsätze erzeugen und den weiteren Ausbau mitfinanzieren.
Der Standort in Süd-Tunesien bietet dabei entscheidende wirtschaftliche Vorteile: hohe Solarerträge, geringe Betriebskosten und direkte Nähe zu europäischen Importmärkten.
Parallel dazu entstehen langfristige Sachwerte: Energieinfrastruktur, Wasserstoffproduktion, Hafenanbindung und Exportkapazitäten.
Detaillierte Finanzierungsmodelle, LCOH-Berechnungen, Renditeszenarien, Sensitiv- und Wirtschaftlichkeitsanalysen werden im Rahmen vertraulicher Gespräche unter NDA bereitgestellt.
Nutzung industrieller Nebenströme und Rückführung von Ressourcen
Diversifizierte Importstrukturen für Europas Energiezukunft
Industriearbeitsplätze und Infrastruktur vor Ort
Meerwasser statt Trinkwasserressourcen
Anbindung an bestehende Infrastruktur und Hafenlogistik

Bei Interesse an dem Projekt bitten wir Sie, Kontakt mit uns aufzunehmen.
H2 Sunbelt — Jamil Khiari
Lohkoppel 9
22179 Hamburg

+49 (0) 177 168 55 23

info@h2sunbelt.de